Lugano ist immer eine gute Idee!

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

es ist schon das zweite Mal dass ich eine kleine Auszeit an diesem wundervollen Flecken Erde am Lago Lugano verbringe. Schon im 2015 waren wir hier und auch in diesem Spätsommer / Herbstanfang haben meine Mum und ich uns ein paar entspannte Tage in der italienischen Schweiz gegönnt.

2015 haben wir ein Appartment gemietet, das wollten wir auch dieses Mal und so suchte ich verzweifelt das Mariani Resort - welches es leider nicht mehr gibt, wie sich herausstellte! Allerdings fand ich schnell Ersatz (booking sein dank): Eine hübsche kleine Wohnung, nicht weit vom Bahnhof mit einem angemessenen Preis - perfekt!

 

Tag 1:

So sind wir also an einem wolkenverhangenen Donnerstag mit dem Zug ins Tessin gefahren. Dort angekommen, empfing uns herrlicher Sonnenschein! Allerdings war es alles andere als warm - ich habe viel zu dünne Kleidung eingepackt, aber dazu später!

Nachdem wir die Wohnung names "Piccola Greccia" besichtigt haben, spazierten wir noch ein wenig am See entlang und genossen dann ein leckeres Abendessen im Restaurant "Spaghetti Store".

Mehr haben wir nicht mehr gemacht, die lange Zugfahrt hat uns ermüdet und wir waren froh, endlich schlafen zu können.

 

Tag 2:

Interessanter wurde es an Tag zwei und darauf habe ich mich auch riiiiesig gefreu: Ein Besuch in Melide - genauer: dem Swiss Miniature. Eine Touristenattraktion schlechthin, ich war auch schon als kleines Kind dort, aber kann mich leider kein bisschen mehr erinnern. Da ich mich total für Modellbau (seien es Schleich-Modelltiere, Modelleisenbahnen oder was auch immer als Modell dargestellt werden kann) interessiere, bin ich aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen!

 

Die kleine Schweiz in einem noch kleineren Format - sowas von genial!

 

Nach unserem Besuch in Melide (für einen Durchgang braucht man höchstens zwei Stunden!) sind wir zurück in unsere kleine Wohnung und haben erst einmal all die Eindrücke auf uns wirken lassen. Ich war wie eine Verrückte am fotografieren, alles hat mich so begeistert - die kleinen Modellautos, die Tierchen, die Schiffchen sowie die Züge und Schwebebahnen, die sogar gefahren sind!

Ich lasse am Besten Bilder sprechen:

 

 

Eine kleine Ruhepause hat uns wieder munter gemacht und so sind wir in den Stadtkern von Lugano geschlendert und haben erst einmal einen Abstecher zu H&M gemacht. Normalerweise meide ich Shops, welche auch an meinem Wohnort vorhanden sind, aber ich brauchte einfach einen dicken Pulli um meine zu kühle Garderobe aufzustocken - besonders in Anbetracht unseres Vorhabens für den folgenden Tag!

 

Da ich alles andere als Entscheidungsfreudig bin wenn es um Einkäufe geht, dauerte das Ganze eine Weile und davon hungrig geworden, gönnten wir uns an der Seepromenade ein köstliches Glacé. Was gibt es Besseres als italienisches Gelato??

 

Die Antwort scheint einfach; Ein Restaurant mit Blick auf den wunderschönen See und leckerem Essen.

 

Nachdem wir also den Parco Ciani / Civico besichtigt haben und vergeblich versuchten, ein schönes Bild vom Tor am See zu machen (zu viele Instagram-Models - höhö) haben wir uns für den Abend aufgehübscht und dann im Restaurant Agua dinniert. Es war sehr lecker und die Portionen ideal; Wir hatten sogar Raum für einen Dessert und dieser war etwas vom Besten, was ich seit langem gegessen habe: Vanille-Gelato mit warmen Beeren und meiner grossen Liebe: Streuseln! Pappsatt sind wir danach ins Bett gefallen und haben uns auf Tag 3 gefreut.

 

Tag 3:

 

An Tag drei wollten wir ursprünglich nach Como IT, um wie 2015 den berühmten Markt mit Kleidern, Lebensmitteln, Schmuck etc zu besuchen. Allerdings waren wir ein wenig ausgelaugt und da wir ohnehin keine neuen Kleider brauchen (brauchen vs wollen höhö wer kennt's?)  beschlossen wir daher, uns eine weitere Touristenattraktion anzuschauen und zwar den "San Salvatore". Nachdem ich 2016 in Locarno enorm begeistert war von unserem Ausflug nach "Cardada", hatte ich grosse Hoffnungen. Leider wurde ich enttäuscht, der San Salvatore war nicht so atemberaubend und so sind wir nach kurzer Zeit wieder mit der Zahnradbahn ins Tal gefahren. Dann haben wir aber von dort aus einen wunderschönen Spaziergang entlang der Seepromenade  nach Lugano gemacht - kann ich nur empfehlen!

 

 

Den Nachmittag haben wir lesend auf dem sonnigen Balkon verbracht und dann am Abend sind wir wieder in das Restaurant "Spaghetti Store", von welchem ich wirklich begeistert bin. Ich meine, was gibt es Besseres zum Abendessen als Pasta (oder italienisches Gelato..)? #Pastalove

Nach den köstlichen Nudeln haben wir - apropos Gelato - uns noch ein Solches für den steilen Heimweg gegönnt. Nach kurzer Pack-Session sind wir erschöpft ins Bett gefallen - aber auch traurig, weil dies unser letzter Tag in Lugano war und wir dann an Tag 4 ganz unspektakulär nach Hause gefahren sind.

 

Lugano ist immer wieder ein wunderschönes Erlebnis und ich würde sagen, es lohnt sich definitiv diesen wundervollen Ort am Lago Lugano zu entdecken. Und nimm Dir unbedingt mehr Zeit als wir, es gäbe noch so viel zu sehen Monté Bre, oder zu machen - beispielsweise eine Schiffsfahrt... hach so viele Ideen, aber man muss ja auch wieder zurück nach Hause, wo der geliebte Stubentiger sehnlich wartet ;)

 

Jetzt aber zu Dir; kennst Du Lugano und wohin bist Du zuletzt gereist?

Ich freue mich auf Deine Worte und bis bald!

Janine

 


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Eine Reise nach Rom

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser - Heute geht es nach Rom!

Leider nicht wirklich, sondern "nur" mit den Ohren und der Vorstellungskraft; Denn heute stelle ich Dir das Hörbuch "Via dell'Amore - Jede Liebe führt nach Rom" von Mark Laprell vor. Darin geht es um drei Geschichten, die miteinander verknüpft sind und von einem römischen Liebesgeist erzählt werden.

 

Inhaltsangabe:

Die ewige Stadt Rom – gibt es einen schöneren Ort auf der Welt, um sich zu verlieben?

Rom ist die Stadt der Liebe.

Das hofft auch Alice, als sie nach Italien reist, um endlich etwas Verrücktes zu erleben.

Meg und Alec sind seit Jahren verheiratet, doch im Alltag ist ihnen die Liebe abhandengekommen. In Rom verliebten sie sich einst unsterblich, aber kann diese Stadt sie auch wieder zueinander führen?

Die beiden älteren Damen Constance und Lizzie möchten Constances verstorbenem Ehemann Henry seinen letzten Herzenswunsch erfüllen. Lizzie ahnt jedoch nichts von Constances und Henrys wahrer Geschichte, die vor Jahrzehnten genau hier begann.

Am Ende ist für jeden von ihnen nichts mehr, wie es war. Denn alle Wege führen nach Rom – und der ein oder andere vielleicht direkt ins Glück …

 

Meine Meinung...

M. Lamprell sagt, dieses Werk sei inspiriert von seinem Alltag in Rom, der ihn oft an eine Oper erinnere. Und genau so soll sich Via dell'Amore lesen lassen; Wie eine Opfer mit vielen Auftritten, Abgängen, Hähepunken und einer inspirerenden Atmosphäre, aber gleichzeitig authentisch bezüglich der Liebe.

 

Ob ihm das in meinen Augen gelungen ist? Naja..Wenn ich ehrlich bin, hat mir diese Hörbuch-Sache nicht so sehr zugesagt, wie erhofft. Ich bevorzuge ein Buch in der Hand - aber das ist nebensächlich und hat mit der Geschichte an sich nichts zu tun!

Besonders süss fand ich die Einleitungen mit Zitaten vom erzählenden Liebesgeist, auch fand ich es spannend, wie man dank ihm einige historische Details über Rom erfuhr. Die restliche Geschichte wurde von zwei Frauen und einem Mann erzählt, alle mit einer angenehmen Stimme. Die drei Stories sprechen drei verschiedene Altersklassen an und auf diese Weise kann sich bestimmt jeder (zumindest ein wenig) mit einem der Protagonisten identifizieren.

 

Als Fazit ist es für mich eine süsse Geschichte, aber leider Keine, die ich ein zweites Mal lesen bzw hören würde. Für mich gab es zu wenig Spannung und das Ende war für meinen Geschmack zu abrupt und kitschig. Aber nachdem ich mich nach anderen Meinungen "herumgelesen" habe, finde ich ein breites Spektrum an geteilten Ansichten; Von der idealen, lockeren Sommerlektüre bis hin zu "einfach fürchterlich!". Ich glaube, jeder muss dieses Werk anhören oder lesen und dann für sich bewerten - Und dass Geschmäcker verschieden sind, muss ich ja nicht hinzufügen, dass hatten wir ja schon bei meinem Bericht über literarische (Kunst)-Werke ;)

 

 

Kennst Du "Via dell'Amore - jede Liebe führt nach Rom"?

Bist Du ein Fan von Hörbücher oder bevorzugst Du wie ich ein Buch in der Hand zu halten?
Ich bin gespannt auf Deine Meinung!

 

Bis bald & auf wiederlesen,

Janine

 



Anmerkung: Das Hörbuch wurde mir freundlicherweise vom Jumbo-Verlag zur Rezension zugesendet.

Besten Dank dafür an den Verlag!

Dies beeinflusst jedoch - wie Du der Bewertung auch entnehmen kannst - keineswegs meine Meinung.

Ich behalte mir das Recht vor, offen und ehrlich meine Meinung zu zugesendeten Produkten zu äussern.


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Ein Brief an den Sommer #Gedankenbrösmeli

 

Lieber Sommer,

Es gibt nichts Schöneres, als von Deiner Sonne geweckt zu werden.

Ein Blick nach draussen - Sommer-Sonnenschein, deren wärmender Kuss am frühen Morgen einen herrlichen Tag verpricht und mich einlädt, den Kaffe auf dem Balkon zu geniessen.

 

Lieber Sommer,

es gibt nichts Schöneres, als in Deinen frühen Stunden nach draussen zu gehen.

Frühmorgens, wenn man das Gefühl hat, der einzige Mensch auf Erden zu sein.

Ein kurzer Spaziergang, frische Luft schnappen - ein kleines, sommerliches Ritual das mich glücklich macht.

 

 

Lieber Sommer,

Ich mag aber auch Deine trotzige Seite.

Wenn sich die dunkeln Wolken am Horizont aufbauschen und sich bedrohlich nähern, das immer stärker werdende Trommeln des Regens auf der Dachrinne. Und dann: Ein Sommer-Gewitter!

Machen wir einen Regentanz, atmen wir diesen einzigartigen Duft ein;

Frisch gewaschener Asphalt, der von der Sonnenwärme dampft.

Frisch gewaschenes Gras, das dankbar jeden Tropfen schlürft.

Eine dankbare Erde, erfrischt nach langer Dürre.

 

Liebe Sommerzeit,

Bald verabschiedest Du Dich, uns lässt den bunten Herbst an Deine Stelle treten.

Doch bewahre ich die Erinnerungen an Dich, wie eine Muschel das Meerrauschen innehält.

Die freien Tage der Sommerferien, die lauen Sommerabende, der Barbecue-Geruch, der Eiscreme- und Wassermelonen-Geschmack, die Möglichkeit feenhafte Kleider zu tragen, freche Shorts und knappe Tops mit lustigen Prints, die Chance bis spätabends draussen zu sitzen und mit den lieben Menschen an meiner Seite zu philosophieren.

 

 Danke, dass Du da warst und ich freue mich schon jetzt auf Deine Wiederkehr!

 


 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

Ich hoffe, dass Dir der heutige Post gefallen hat. Ein Brief an den Sommer - ein etwas anderer Post. Aber sag, wie war Dein Sommer? Welche Erinnerung ist Dir besonders präsent geblieben und was würdest Du dem Sommer sagen wollen? Lass es mich gerne in den Kommis wissen!

 

 

Die Fotos sind während freundlicher Zusammenarbeit mit dem Fotografen Kadri Jakupi entstanden.


Gedankenbrösmeli - was ist das??

Entwarnung für alle, die über dieses "spezielle" Wort gestolpert sind, nein, das ist kein Schreibfehler sondern Schweizerdeutsch und heisst soviel wie Brotkrümel. Damit meine ich die vielen Gedanken, welche in meinem Kopf wie tausend kleiner Krümel überall herumschwirren / liegen und sich zu nachdenklichen, ironischen oder frei ausgedachten Texten formen. Ob Kurzgeschichte oder Leidensbericht -das ist Gedankenbrösmeli.


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Der alte, verwahrloste Garten - eine Kurzgeschichte #Gedankenbrösmeli

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

Schreiben ist meine grosse Leidenschaft - aber ich bin sicher, das habe ich auf diesem Blog schon tausendmal gesagt ;) Vor kurzem habe ich eine Kurzgeschichte aufgespürt, welche ich vergangenen Juni verfasste. Geschichten schreiben macht mir riesigen Spass, also lass mich gerne in den Kommis wissen, was Du davon halten würdest, hier mehr Kurzgeschichten zu lesen!

 

Am Rande der kleinen, kleinen Stadt lag ein alter, verwahrloster Garten.

 

Jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit ging ich daran vorbei. Es war ein grosser Garten. In seiner Mitte stand ein Baum, gross und stark wie er ist, scheint er unter seinem Blätterdach den gesamten Garten zu beschützen. Im Herbst blieb ich oft am Zaun stehen und bewunderte ihn. Es ist meine Lieblingsjahreszeit, weil dann all seine Blätter in den schönsten Farben aufleuchten. Unzählige Nuancen an Rot, Orange und Gelb. Ein wahres Farbenspektakel! Danach verliert er sie. Und dann im Winter wirkt der grosse Baum wenn er so kahl wird, fast zerbrechlich. Mit nur seinem Gerippe wirkt er aber auch Furcht einflössend und so beschleunigte ich meine Schritte dann stets, um schnell an ihm vorbeizukommen. Im Frühling hingegen blieb ich wieder öfter stehen und bewunderte das frische Grün an seinen Ästen.

 

Lebenserwachen.

 

 

Der frische Duft der Blumen und das Vogelgezwitscher lassen mein Herz höher schlagen. Ich will damit nicht sagen, dass ich den Winter nicht mag, aber der Frühling hat etwas Spezielles. Er bringt eine Aufbruchsstimmung mit sich. Er gibt der Welt wieder Farben und diese intensivieren sich bis in den Sommer. Auch dann genoss ich es, mir den alten, verwahrlosten Garten anzuschauen, während mir der grosse Baum in seiner Mitte Schatten spendete.

 

 

Die anderen Dorfbewohner hielten mich immer für verrückt.

Den „grässlichen, alten Garten“, nannten sie diesen Platz, der mir  stets so viel Ruhe schenkte.

Sie bezeichneten ihn als „verwahrlost und verlassen.“, während ich genau dieses natürliche Durcheinander von Kräutern, Gräsern und Blumen ganz wunderbar fand.

Es wurde sogar gemunkelt, dass es spukt! Dort, unter dem grossen, starken Baum.

 

Vielleicht war ja genau das die besondere Magie, die ich dort vernahm... Dieses Prickeln auf der Haut...

 

Und so malte ich mir stets die verrücktesten Geschichten aus, zu den alten Seelen, die in dem kleinen, längst zerfallenen Häuschen gewohnt und im alten, verwahrlosten Garten gewerkelt haben. Meine Fantasie war so lebhaft, dass ich manchmal das Gefühl hatte, diese Personen wahrhaftig zu sehen!

 

 

Eine alte Frau mit langen, grauen Haaren, die im Kräuterbeet Basilikum und Radieschen pflanzte.

Ihren Ehemann, in einem karierten, abgetragenen Hemd gekleidet, der die Äpfel vom grossen Baum pflückte. Deren Enkelkind, dessen blonde Locken in der Sonne wie ein Heiligenschein leuchteten, das durch das hohe Gras sprang, beim Versuch, einen Schmetterling zu fangen.

 

 

 Das Thema zu dieser Kurzgeschichte stammte ursprünglich vom Schreibwettbewerb des Literaturhaus Zürich.

 

 

Ein Blumenkleid kombiniert mit Blätter-Kette zur Naturgeschichte. Passt, oder?

 

Das Kleid sowie die Kette ist von Yoins. Ich habe beschlossen, nicht noch einmal über mein Einkaufserlebnis bei diesem Online-Shop zu berichten, da ich dies schon in vorherigen Beiträgen gemacht habe; Einmal mit Schmuck und einmal mit diversen Oberteilen. Deshalb wollte ich hier das Kleid quasi "für sich" sprechen lassen. Aber ich will noch dazu sagen: Ich liebe es! Die Lieferung hat wieder super geklappt, es sitzt perfekt und ich fühle mich pudelwohl - gefällt es Dir genauso wie mir?

 

 

* In freundlicher Zusammenarbeit mit Yoins.

Die Produktplatzierung beeinflusst keinesfalls meine Meinung bezüglich des Kleidungs- oder Schmuckstücks. Ich behalte es mir vor, stets meine Meinung zu sagen.


Gedankenbrösmeli - was ist das?

Entwarnung für alle, die über dieses "spezielle" Wort gestolpert sind, nein, das ist kein Schreibfehler sondern Schweizerdeutsch und heisst soviel wie Brotkrümel. Damit meine ich die vielen Gedanken, welche in meinem Kopf wie tausend kleiner Krümel überall herumschwirren / liegen und sich zu nachdenklichen, ironischen oder frei ausgedachten Texten formen. Ob Kurzgeschichte oder Leidensbericht -das ist Gedankenbrösmeli.

 


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Ein schützendes Schmuckstück von Yoins

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

Manchmal weiss man einfach nicht, wie man anfangen soll. So erging es mir mit diesem Beitrag. Nach einer Anfrage des Online-Shops Yoins durfte ich mir ein paar Sachen aussuchen, um sie vorzustellen. Ich habe mich für ein Paar Ohrringe entschieden und habe gefühlt Ewigkeiten an einem Anfang zu diesem Post herumgekaut.

 

Ohrringe. Ein Schmuckstück, welches Frau und Mann gleichermassen begleitet. Es gibt sie in gross oder in klein. Auffällig oder dezent. Und während ich mir tausende Gedanken zum Thema Ohrringe machte, beschäftigte mich dann irgendwann die Frage: Weshalb kamen wir Menschen eigentlich jemals auf die (irrsinnige) Idee, uns Löcher in die Ohren zu stechen?!

 

Die Geschichte eines beliebten Schmuckstücks

 Anfangs des 18 Jh wurden Ohren zur Heilung von Augenleiden durchstochen. Ohrringe wurden früher hauptsächlich aus zweckmässigen Gründen getragen; Matrosen beispielsweise trugen einen goldenen Ohrring quasi als eine Art Voraus-Zahlung für eine Beerdigung, falls sie ertrinken und an Land gespült werden. Ausserdem wurde dem Schmuck eine Amulett-Wirkung nachgesagt, besonders Mädchen bekamen vor ihrer Einschulung sogenannte Kinderohrringe. Auch im alten Ägypten galt das Schmuckstück nicht nur als Statussymbol, sondern wurde mit der Absicht getragen, gute Kräfte anzuziehen und Schlechtes abzuwehren.

 

Heute gehören Ohrringe zu den beliebtesten Schmuckstücken und werden schon längst auch von Männern getragen. Dabei ist das Gerücht, dass die Seite, auf welcher Er besagten Schmuck trägt, etwas über seine geschlechtertechnischen Vorlieben in Liebesdingen aussagt, totaler Quatsch.

 

treue Begleiter

Ich habe meine Ohrlöcher seit 14 (!) Jahren. Meine beste Freundin im Kindergarten hatte damals Pferde-Ohrstecker, auf welche ich unheimlich neidisch war. Auch Mama war schnell überredet und so trug ich kurz darauf meine eigenen Pferdchen-Stecker.

Ohrringe sind für mich alltägliche Begleiter. Jeden Morgen wähle ich sie anhand meines Outfits und meiner Frisur aus; klein und filigran wenn meine Haare offen sind oder gross und auffällig wenns in den Ausgang geht oder ich meine Haare hochgesteckt habe. Ohrringe können ein schlichtes Outfit veredeln und als Hingucker vervollständigen. Und weil ich dieses Schmuckstück so oft trage, habe ich mich natürlich riesig gefreut, mir bei Yoins welche aussuchen zu dürfen.

 

Ein asiatischer Online-Shop = Top oder Flop?

Dies war nicht meine erste Bestellung bei Yoins, also kann ich Dir keine "First-Impression" von meinem Shopping-Erlebnis liefern. Trotzdem möchte ich anmerken, dass der Shop eine tolle Auswahl an modischen Stücken anbietet. Ich hätte stundenlang noch herumsuchen können, leider ist der schweizer Zoll in Sachen Auslands-Shopping ein echter Spassverderber und so habe ich mich minimalistisch gehalten. Das Einzige, was ich an der Webseite zu bemängeln habe, ist die schlechte Übersetzung und die nahezu überaufdringlichen Banner. Aber ich denke, dass mich dies nur stört, weil ich vertieft im Bereich Webdesign und -content arbeite und daher aufmerksam darauf achte.

 

Die Lieferung erfolgte dann schnell und - weil kleiner Wert - ohne zusätzliche Kosten. Meine Schmucksammlung wurde nun also durch dreieckige Hänger in schwarz / weiss mit goldigen Details sowie kleinen Steckern mit Goldrand und Marmormitte ergänzt. Beide Modelle gefallen mir sehr und sind obschon ihres günstigen Preises von erstaunlich guter Qualität, weswegen sie bestimmt lange begleiten werden. Allerdings würde ich davon abraten, die grösseren Ohrringe den ganzen Tag zu tragen, da sie ziemlich schwer sind und das Ohrloch mit der Zeit ganz schön dehnen.

 

 

Ohrringe als alltägliche Begleiter um uns vor dem Bösen dieser Welt zu schützen - Das finde ich ein schöner Gedanke. Wie stehst Du zu Ohrringen?

Ich freue mich darauf, in den Kommentaren Deine Meinung zu meinen beiden neuen Schätzen zu lesen und was Du über asiatische Online-Shops denkst.

Liebe Grüsse und auf wiederlesen

Janine

 

PS: Den Artikel zu meiner letzten Zusammenarbeit mit Yoins kannst Du in der Kategorie Mode lesen oder einfach diesem Link folgen!

 



Haben wollen..!



Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit YOINS entstanden.

Jedoch hat dies keinerlei Einfluss auf meine Meinung und auch entspricht meine Geschichte zu YOINS sowie meine Meinung zum Label der Wahrheit.


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Mein Geburtstag on Top of the World

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser,

Nein, ich war nicht auf dem Mount Everest – aber in St. Moritz. Genauer: im Engadin - der weltweiten Nummer 1 Ferien-Destination, welche somit den Titel Top of the World redlich verdient hat und international für Stil, Eleganz und Klassik steht.

Hier wurde nicht nur die erste Skischule gegründet, sondern auch das erste elektrische Licht des Landes angeknipst. Heute finden sich an diesem Ort der Schweizer Pioniertaten international renommierte Spitzen-Hotels und auch die Olympiade hat bis dato schon zweimal an diesem kosmopolitischen Ort mitten in den Engadiner Bergen stattgefunden.

 

Tag 1: Wie es ist, die zweiten Gäste der Saison zu sein

Für viele bedeutet Urlaub in St Moritz ein sehr kostenaufwändiges Unterfangen. Muss es aber nicht sein! Natürlich kann man in einem vornehmen Hotel wie beispielsweise dem Kempinski absteigen. Verfügt man aber über ein kleineres Budget tut man gut daran, sich ein Hotel via booking.com zu suchen. Dort habe ich für meinen Geburtstag ein tolles Angebot gefunden und konnte mir so meinen allergrössten Wunsch zum 20ten erfüllen.

Mit meiner Mum bin ich also nach St. Moritz gefahren. Nach circa 4 Stunden Zugfahrt sind wir angekommen und haben uns auf den Weg ins Hotel Crystal gemacht. Das Hotel liegt zentral und Fun Fact: nachdem wir eingecheckt haben, begrüsste uns der Hoteldirektor persönlich und erzählte freudig, dass wir erst die zweiten Gäste dieser Saison sind, welche eingecheckt haben.

 

 

Nachdem wir uns im schönen und heimeligen Zimmer umgeschaut haben, machten wir uns schnell wieder auf den Weg nach draussen, um noch das letzte bisschen Tageslicht für Fotos zu nützen.

Wir sind am weltberühmten Hotel Badrutt's Palace vorbeigeschlendert und begutachteten die Schaufenster von Miu Miu, Trois Pommes und Louis Vuitton mit diesem verklärten Blick, den wohl alle Frauen bei diesen Luxusstücken bekommen. ;)

 

Unser Abendessen genossen wir im Restaurant Hauser. Fun Fact: Hier wurde gerade die Schweizer Sendung "Mini Beiz, Dini Beiz" gedreht und wir konnten die letzten Aufnahmen live beobachten. Das Essen hier war ausgezeichnet, wir können Dir Capuns und Rösti mit Grill-Gemüse empfehlen.

 

Ein Geburtstag wie kein anderer!

Der zweite Tag und für mich irgendwie der Tag des Schreckens: mein Geburtstag. 20 Jahre.

Aber wieso dieser Tag für mich ein solcher Schrecken ist, verrate ich Dir in einem folgenden Post.

 

Nach einem leckeren Frühstück am vielfältigen Buffet, sind wir um den See spaziert. Für mich ein besonderes Erlebnis, da ich aus den Skiferien in meiner Kindheit besagten See nur gefroren kenne. Unterwegs haben wir uns im Hotel & Restaurant Lej da Staz bei einer heissen Schokolade aufgewärmt. Gestärkt kehrten wir ins Hotel zurück und machten uns auf den Weg nach oben: mit der Zahnradbahn Corviglia fuhren wir bis zur Mitte dieser Strecke und spazierten die letzten Meter zum Restaurant Chesa Chantarella. Kein billiges Restaurant, aber am Geburi darf man sich mal etwas gönnen - oder?

 

 

Viel zu schnell verging die Zeit und nachdem wir die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf der Terrasse in vollen Zügen genossen haben, mussten wir uns wieder auf den Weg ins Tal machen. Dort angekommen, schlenderten wir noch durch den Weihnachtsmarkt und erkundeten ein paar Geschäfte.

Zum Abendessen ging es auf meinen Wunsch hin ins Hotel Steffani, welches über drei interne Restaurant verfügt. Das China-Restaurant Le Mandarin ist eines davon und ich hätte mir keinen besseren Ort für mein Geburtstagsdinner auswählen können; das Essen war köstlich und die Bedienung unheimlich zuvorkommend und freundlich. Wir können Dim Sum, China-Nudeln mit Gemüse, China-Pilze mit Broccoli und (nur meine Mum) süss-sauer frittiertes Rindfleisch empfehlen. Zum Dessert gabs Jasmin-Tee in herallerliebsten Teeservice und Glückskeskse. Von meiner Mama bekam ich ein wunderschönes Geschenk - Schmuck aus der Engelsrufer-Serie und das begelitet von meinem Lieblingsessen an einem meiner Lieblingsorte auf der ganzen Welt.. Was soll ich noch gross sagen?

 

Das war einer der schönsten Tage in meinem Leben!!

 

Tag 3: Abreise schweren Herzens

Am nächsten Morgen stand die Abreise an. Nach dem Frühstück wurden wir vom hotelinternen Shuttle-Dienst zum Bahnhof gefahren. Während der Fahrt nach Hause durften wir eine spektakuläre Aussicht geniessen, wir verkehrten nämlich auf der international berühmten Albula-Strecke.

Leider gehen die schönen Momente im Leben einfach viel zu schnell vorbei... Zum Glück gibt es Bilder, mithilfe deren man sich in der Zeit zurückbeamen und den Aufenthalt nochmals Revue passieren und geniessen kann!

 

Ich hoffe, dass Dir mein Reisebericht zu St Moritz gefallen hat und lass mich unbedingt in den Kommis wissen, wohin Du an Deinem nächsten Geburtstag gerne fahren würdest?

Bis bald & auf wiederlesen !!

 


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Mein Erlebnis am Casting für die Beauty-Messe kleine Tussi grosse Tussi 2016 in Günzburg

 

Liebe Blogleserinen, und Blogleser
Heute möchte ich euch von meinem Erlebnis am Casting für die Messe kleine Tussi grosse Tussi in Günzburg berichten. Die bayerische Stadt, welche eigentlich überall nur für das Legoland bekannt ist - sogar unser Taxifahrer dachte als Erstes, dass er uns dahin bringen sollte.. Doch diese einseitige Bekanntheit solle sich nun ändern.

 

Mit einem Koffer voller Outfits und neugierig was uns erwartet, haben meine Mama und ich uns also am frühen Samstagmorgen in den Zug nach Günzburg gesetzt - naja, zwischendurch sind wir noch auf dem Schiff gefahren, aber genug dazu, denn heute ist für einmal nicht der Weg das Ziel sondern die effektive Endstation und somit Günzburg in Bayern.

 

 

Nach einer mit Verspätungen gespickter Zugfahrt, sind wir im Hotel Vienna House Easy angekommen. Meine Bedenken, basierend auf den Bildern der Webseite, dass dies nur ein Hotel für Grossfamilien ist, wurden schnell beiseite geschoben. Wir wurden herzlich empfangen und haben ein sauberes, lichtdurchflutetes Zimmer vorgefunden. Leider hatte ich gar keine Zeit, mich richtig umzusehen, sondern musste umgehend damit beginnen, mich für den Abend zurecht zu machen. Seit langer Zeit wieder einmal meine Haare locken (PS: ich verwende den Lockenstab Ci95 Pearl von Remington seit Jahren und bin absolut zufrieden mit diesem) und danach Make up auflegen. Ich verwendete meinen geliebten, leider schon lange nicht mehr erhätlichen Lidschatten aus der Denim-Kollektion von Essence und ausnahmsweise ist mir mein Eyeliner gelungen ;)

Dann gings ab zum Treffpunkt für uns Castingteilnehmerin.

 

Nach dem grossen Kennenlernen und gewisser Wartezeit, probten wir die Gruppenaufstellung, den Walk und schon einige Antworten auf die Fragen, welche wir von der Jury - unter anderem mit Ex Bachelor Paul Janke und Playmate Saskia Azerodt - während der Show gestellt bekommen werden. Und dann hiess es: ab in die Outfits sowie Make up und Haare auffrischen, bevor die Show um 20 Uhr begann.

 

Walk zum Interview mit dem Mini-Bachelor
Walk zum Interview mit dem Mini-Bachelor
Eine Rose vom Mini-Bachelor
Eine Rose vom Mini-Bachelor

 

Um circa neun Uhr hatte ich meinen ersten Auftritt, ein Walk vor der kritischen Jury mit Bachelor Paul Janke. Ich hatte entgegen meiner Erwartungen gar kein Problem mit Nervosität - die hohen Hacken haben mir mehr zugesetzt, meine armen Füsse! Vor den Zuschauern zu laufen hat mir grossen Spass gemacht und auch wenn ich nicht in die nächste Runde kam, war dieser Auftritt ein tolles Erlebnis.

 

Nach dem Auftritt meiner Gruppe musste ich leider sehr lange Zeit warten, während die restlichen Castingteilnehmerinen und Tanzgruppen ihren Auftritt hatten.

Das ganze Warten war wirklich ausgesprochen mühsam, aber ich habe in dieser Zeit sehr nette Leute kennengelernt, wir konnten an leckeren Bretzeln snacken, Sekt trinken und Selfies machen, deswegen war es nicht allzu schlimm.

Ausserdem war ich in dieser "freien" Zeit vor unserem finalen Auftritt, mit meiner Mam in einer Bar neben der Eventhalle namens Ess Lounge. Diese Bar / Restaurant hat mich total in seinen Bann gezogen, wir haben leckeren Früchtetee und einen köstlichen Sex on the Beach-Cocktail geschlürft und die tolle Musik des Baristas und Dj's hat unseren angenehmen Aufenthalt perfekt abgerundet.

 

mit einer anderen Teilnehmerin aus der Schweiz, dem Juror und dem herzallerliebsten Mini-Bachelor :)
mit einer anderen Teilnehmerin aus der Schweiz, dem Juror und dem süssen Mini-Bachelor :)

 

Um circa 12 Uhr hatten wir Mädels endlich nach der Krönung der beiden Gewinnerinen unseren finalen Auftritt, wo wir je nach Gruppen unterschiedliche Geschenktüten erhielten. Danach war ich todmüde und überglücklich, endlich in mein warmes und kuschliges Hotelbett zu fallen - wobei ich so durchgeforeren und übermüdet vom Reisetag und der Show war, das ich wahrscheinlich sogar auf dem Boden hätte schlafen können ;)

 

Am Morgen fühlte ich noch die Anstrengung den vorherigen Tages aber nach einem leckeren Frühstück am grossen Buffet im Hotel, fühlten wir uns wieder besser und fit, die Heimreise anzutreten. Alles in allem war die Reise nach Günzburg und die Teilnahme an kTgT ein abenteuerliches Erlebnis und ich hatte eine Menge Spass :)

 

 Bis bald oder: auf wiederlesen ;)

 

PS: lies in der Augsburger-Zeitung mehr über das Casting

oder schau das Video!

 


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Schätze aus einer scheinbar endlosen Online Kleiderboutique

 

Meine Liebe zu Mode, Shopping, Kleidern und dem daraus resultierendem, etwas überfüllten (ein wenig untertreiben darf man..) Kleiderschrank habe ich ehrlich gesagt vor noch nicht allzu langer Zeit entdeckt. Als Kind trug ich ausschliesslich Jungsklamotten, als meine Mama mit einst ein Shirt aus der Mädchenabteilung mit einem rosa Schriftzug heimbrachte, war ich derart sauer, dass ich für mindestens zwei Tage nicht mehr mit ihr geredet habe.

 

Diese Phase habe ich zum Glück hinter mir, meine kleidertechnische Evolution hat sich inzwischen zwar schon durch diverse Mode Faux-Pas gekämpft (obwohl ich befürchte, dass auch heuzutage meine Outfits manchmal nicht immer zweifelsfrei sind..) aber ich habe inzwischen meinen Stil gefunden - was natürlich zu ausgedehnte Shoppingtrips einlädt und somit in einem grossen, gut gefüllten Kleiderschrank resultiert.

 

Ein Fluch und ein Segen zugleich.

 

Ein Segen weil man natürlich eine weitreichende Auswahl an Kleidungsstücken hat. Aber mit der Wahl kommt die Qual wie man so schön sagt und dies bringt uns zum Fluch des beinahe platzenden Kleiderschranks; man hat nie das richtige anzuziehen.

Was natürlich Quatsch ist angesichts der vielen Sachen, die da an Bügeln hängen oder fein säuberlich zusammengelegt in den Schubladen liegen. Aber wir Frauen - und die modebewussten Männer bestimmt auch - kennen diesen Verzweifelungsmoment: In wenigen Minuten sollte man aus dem Haus sein, der Zug fährt oder das Date wartet und man hat keinen blassen Schimmer, was man tragen soll. Das hübsche pinkfarbene Top? Nein, es ist warm draussen - Schweissfleckenalarm. Das T-Shirt mit dem coolen Spruch? Nein, wer weiss, ob die Leute da draussen meinen Humor teilen. HILFE, ich habe rein gar Nichts anzuziehen!!

 

Ganz ehrlich, wer kennt diesen Moment nicht?

 

Darum liebe ich es, mich online inspirieren zu lassen - zB auf Pinterest - und dann durch die unzähligen Shops zu stöbern, um das gewünschte Kleidungsstück zu suchen.

 

Mit Basics liegt man nie falsch!

Da ich grundsätzlich zu wenige Basic-Teile und zu viele "spezielle" Sachen im Schrank horte, entschied ich mich als Erstes für ein rosé-gold farbenes V-Neck. Ein Spaghetti-Träger-Top mit einem zarten Schimmer, das sich vielseitig kombinieren lässt. Ich habe mich einmal für die Variante mit schwarzem Bralette (von New Yorker) und dunklen Jeans (von Tally Weijl) und einmal für das helle Gegenteil - also Bralette und Jeans in weiss - entschieden. Ausserdem kann man sowohl Sneakers als auch Heels oder Boots zu diesem hübschen Top tragen. Auch die Qualität hat mich überzeugt, allerdings ist es ein wenig grosszügig geschnitten. Aber da ich es sehr gerne mit einem süssen Bralette, welches gerne hervorblitzen darf, trage, macht das nichts aus.

 

Rosegold farbenes Top von Yoins kombiniert mit einer Showpo-Kette & Spitzenbralette - Detailansicht
Rosegold farbenes Top von Yoins kombiniert mit einer Showpo-Kette & Spitzenbralette

Carmen-Bluse mit Blumenprint

Ebenfalls in meinen Warenkorb hüpfen durfte (oder musste..) eine off-shoulder Bluse

Wie Du bereits in meinem letzten Fashion-Post (*klick hier*) erfahren hast, bin ich ein riesiger Fan des Trends mit den nackten Schultern. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir die Bluse gemäss Bildern ein wenig anders vorgestellt habe, trotzdem gefällt sie mir ausgezeichnet und ich konnte sie gut kombinieren. Gemäss meiner Meinung passen (wenn man sie denn im Schrank hat) rosafarbene  Jeans perfekt dazu - meine wiederum sind weiss, was ich ebenso  passend wie rosa finde.  Entsprechend den rosaroten Blüten trage ich meine rosa Uhr mit goldenen Details von Yes or No am Handgelenk und eine schlichtene, dünne Kette von H&M, die der hübschen Bluse nicht die Show stehlen soll. Ebenfalls habe ich hier keine Schuhe im Outfit integriert, weil man eine grosse Auswahl an passenden Schuhen hat - Ballerinas, Heels, Booties, Sneakers.. was immer zum Anlass passt.

 

Offshoulder Bluse - Detailansicht
Offshoulder Bluse - Detailansicht

Schwarze Spitze aber trotzdem keine trauernde Witwe

 

Aber in diesem Einkauf mein Lieblings- und wahrscheinlich meist getragenes Teil ist ein schwarzes Langarm-Shirt mit Spitzeneinsätzen an den Ärmeln sowie am Rücken.

Ich mag schlichte (Basic-)Teile mit etwas Speziellem - wie zum Beispiel die Spitzenverziehrung. Das Shirt habe ich kombiniert, wie ich es im Alltag tragen würde; zu simplen blauen Jeans. Wer es ein wenig edler mag und den Rückenausschnitt mehr betonen möchte, wählt weisse Jeans. Beide meiner Jeans sind - rate mal - von Tally Weijl. Zum Shirt mit Knopfleiste am Ausschnitt, trage ich eine wunderschöne Kette mit kleinen, ineinander verhängten Ringen von Müller. Als Schuhe würde ich Sneakers oder Ballerinas tragen - oder auch Booties, welche eigentlich perfekt in den Herbst passen. Wer sehr elegant unterwegs ist, kann das Shirt auch gut mit schwarzen Heels kombinieren.

 

Mein Fazit

Zusamengefasst bin ich extrem positiv von Yoins überrascht, da ich weder mit einer so schnellen Zustellung, noch mit einer solch guten Qualität der Kleidungsstücke gerechnet hatte. Nachdem ich mehrere schlechte Erfahrungen mit einem ähnlichen Shop gemacht habe, freue ich mich deswegen umso mehr, dass ich nun eine neue Online-Boutique kenne, um einzukaufen.

 

Mehr Eindrücke...

 

 

Lass mich doch gerne in den Kommentaren wissen, welches Dein Lieblingsoutfit ist und welches Teil Du mir am liebsten vom Leib reissen würdest ;)

Und sag mir auf jeden Fall, welches Deine Lieblings-Online-Boutique ist !

 

* mit freundlicher Unterstützung von Yoins

Der gegebene Rabatt auf die Kleidungsstücke beeinflusst meine Meinung bezüglich des Einkaufs in keiner Weise.

 


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Wenn der Cawalk die Strassen Locarnos sind..

 

Speak English | Kiss French | Dress Italian | Spend Arab | Party Carribean

 

Mit diesem Motto starte ich mit Dir in den versprochenen, zweiten Teil meiner "Locarno-Serie".

Ich möchte mit Dir meinen viertägigen Aufenthalt in Locarno nochmals Revue passieren lassen und Dir heute meine Outfits zeigen.

 

Schlicht mit dem gewissen Etwas

 An unserem ersten Abend in Locarno entschied ich mich für eine schlichte High Waist Jeans in weiss von Tally Weijl und dieses wild gemusterte Top von Zara, (ähnliches *hier* klick!) dessen Farben mich irgendwie einfach an südländische Lebensfreude erinnert - weshalb ich es auch liebevoll Spanien-Top nenne. Die dunkelblaue Tasche  im maritimen Stil ist ebenfalls von Zara, ich habe mir zwar fest vorgenommen, meine Sammlung nicht zu erweitern.. aber was kann man gegen Liebe auf den ersten Blick tun? Es ist halt Schicksal ;) und ich bin ausserdem ein riesiger Fan von allem mit einem Hauch maritimen Flairs.. Du siehst, niemand kann mich von meiner neuen Liebe fernhalten ;) Die weisse Jeansjacke, (ähnliche *hier* klick!) welche ich über dem Arm trage, ist von Chicorée, ich bin mir nicht sicher, ob es diesen Shop auch ausserhalb der Schweiz gibt. Jedenfalls ist sie mit einigen, zufällig platzierten Strasssteinen besetzt und mein meistgetragenes Kleidungsstück momentan. Die beige-schwarz farbenen Sandaletten sind von Vögele Shoes, ich habe sie im Ausverkauf ergattert (ähnliche *hier* klick!) und - heiliges Indianer Ehrenwort - ich habe noch NIE bequemere, hohe Schuhe getragen. Wäre da nicht diese scheusslichen, Absätze-verrachtenden Pflastersteine gewesen.. ;)

 

Ein wenig Hippie-Mädchen

 An unserem zweiten Tag in Locarno wollte wir den Markt sowie die nahe gelegenen Shops durchstöbern. Um nicht zu "nackig" auszusehen und trotzdem nicht in der Hitze zu verlaufen, habe ich mich für dieses wunderschöne Kleid entschieden, welches ich bei meinem letzten Aufenthalt im Tessin gekauft habe. Es stammt aus dem Jeans Shop in Lugano - den Reisebericht dazu kannst Du *hier* (klick!) lesen. Die blau-beige Tasche ist von Primark (ähnliche *hier* klick!) und trotz ihres geringen Preises ein absoluter Glücksgriff, die perfekte Grösse und hübsches Design in einem -  was will eine Taschenliebhaberin wie ich noch mehr? Ausser noch mehr Taschen.. ;)

Die beigen Schuhe mit goldener Verziehrung habe ich schon sehr lange, deshalb weiss ich nicht, voher sie stammen, aber im ähnlichen Design gibt es überall solche Zehensandalen.

 

Jeansmini-Revival

Mein perfektes Outfit für einen heissen Tag - einen Jeansmini und eine ärmellose Bluse.

Der schwarze Jeansmini ist schon so lange in meinem Besitz, dass ich Dir leider nicht verraten kann, woher er stammt - aber Jeansminis gibt es ja inzwischen überall (zB *hier* klick!) :)
Die Bluse ist von Zara, einem meiner Lieblings-Shoppingorte. (ähnliche Bluse *hier* klick!)
Darunter trage ich ein weisses Bikini von H&M, welches mit blauen Steinen besetzt ist. (ähnliches *hier* oder *hier* klick!) Den Rucksack mit Tribal-Muster habe ich am Morgen am Markt gekauft und obwohl ich kein Fan von Rucksäcken bin, liebe ich mein neues Baby! Und ja, diesmal kann ich Dir zumindest soviel sagen, dass die Zehensandalen (diesmal in schwarz) von einem NoName-Store in Konstanz sind -sorry. Aber während den Sommermonaten findest Du solche Schuhe ja eh überall, oder? :)

 

Von Wein, Maxikleidern und dem maritimen Stil..

So leicht gebräunt (wie ich es als Blassnase nie werde aber gerne wäre..) machten wir uns nach unserem Badi-Besuch auf die Suche nach einem Restaurant. Dafür trug ich wieder ein geblümtes Kleid, dieses ist von Vero Moda. Ich habe es vor einigen Wochen im Online-Shop gesehen, wo es leider ausverkauft war und jegliche Hoffnung bereits aufgegeben, ein Kleid wie dieses zu finden als ich in Überlingen (Reisebericht *hier* - klick!) wie vom Schicksal bestimmt in einer Boutique über dieses Kleid stolperte. Ohne zu zögern kaufte ich es und obwohl es mir ein wenig zu lang ist, kann ich es mit einem Gürtel problemlos tragen und liiiiiebe es! Die Tasche ist die Selbe wie im ersten Outfit, die maritim angehauchte Bag von Zara. Als Schuhe trage ich die herkunftslosen (ahem..) beige-goldenen Zehensandalen, aber da Kleid würde bestimmt auch mit High Heels toll aussehen, aber da machen Locarnos Strassenbauer jedem Fan dieser Art von Schuhen einen Strich durch die Rechnung...

 

Jeansshorts und Gänsehaut

An unserem (LEIDER) letzten Tag in Locarno haben wir beschlossen, die Aussichtsplattform Cardada zu besichtigen. Zu diesem Anlass trug ich meine Jeansshorts von Tally Weijl (ähnliche *hier* klick!), was sich als einen riesigen Fehler herausstellte, da es auf 1671 Metern relativ kalt ist.. Jedenfalls habe ich dazu dieses Off-Shoulder Top mit Spitzendetails von New Yorker kombiniert, in welches ich mich hoffnungslos verliebt hatte, als ich es das erste Mal sah. Da mein Outfit doch sehr luftig war, habe ich zum Glück eine khaki-grüne Bluse von Tally Weijl dabei gehabt und diese mir oben auf dem Berg dann auch dankbar um die Hüfte binden können (wenigstens ein bisschen Wärme ;) ). Meine Ballerinas sind uralt, (ähnliche *hier* klick!) deswegen kann ich Dir deren Herkunft nur ohne Gewähr sagen, aber ich glaube, dass sie von H&M stammen, wo ich die meisten meiner Sommerschuhe kaufe. Der Rucksack mit Tribal-Muster ist derselbe wie im Badi Outfit und frisch am Markt gekauft ;) Die Baseball-Kappe (oder Dächlikappe wie wir im Schweizerdeutschen sagen) stammt aus Überlingen und ist aufgurnd ihres riesigen Bodensee-Aufdrucks wahrscheinlich eher als Souvenir für Touristen gedacht, aber da ich schon lange auf der Suche nach einer neuen Kappe war und diese beige-farbene mit Blümchenprint ausnahmsweise nicht komplett bescheuert an mir aussah, musste sie mit ;) eine Ähnliche findest Du *hier*.

 

 

Off-the-Shoulder - dem Trend auf den Fersen

An unserem letzten Abend in Locarno habe ich mich für einen schicken Look mit der weissen Jeans von Tally Weijl (wie im ersten Outfit) in Kombination mit dieser Carmen-Bluse aus einem spanischen Laden namens Elisa entschieden (ähnliche *hier* oder *hier*). Dazu habe ich meine Haare zu einem low-bun hochgesteckt und meine geliebten Süsswasserperlen Ohrringe von Rhomberg getragen. Dazu passend habe ich mich für die Sandaletten aus Outfit 1 von Vögele Shoes entschieden und die maritime Zara-Bag. Die Schuhe habe ich aber bald gewechselt, Stiletto-Absatz und Locarno-Strasse sind Feinde!!

 

Soooo.. nun ist auch mein zweiter Bericht zu Locarno fertig. Ich hoffe, dass Dir die beiden Beiträge gefallen haben und würde gerne von Dir wissen, welches Dein Lieblingsoutfit ist.

Bis bald und auf wiederlesen!

 


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Was man an 3 Tagen in Locarno erleben kann

 

Manchmal wünscht man sich die Zeit anhalten zu können, um einen Moment ins Unendliche verlängern zu können..

So erging es mir mit unserem Urlaub in Locarno, eine Schweizer Stadt mit einer ordentlichen Prise südländischer Lebensfreude. Ich habe viertägigen Kurztrip dorthin zusammen mit meiner Mum unternommen und wir haben jede Sekunde des italienischen Lebensgefühls am Ufer des Lago Maggiore genossen!

 

Und genau  weil es so schön war, möchte ich zusammen mit Dir diesen Kurzurlaub Tag für Tag Revue passieren lassen.  Aber dass ich Dich mit meiner unaufhaltsamen Schwärmerei nicht all zu sehr vollplappere, habe ich entschlossen, Dir unsere Reise in zwei Teilen zu schildern.

 

Day One: Ankommen & Wohlfühlen

Prossima fermata: Locarno! Endlich! Nach 4 Stunden Zugfahren und einem unfreiwilligen Aufenthalt am Bahnhof von Bellinzona sind wir endlich angekommen. Erschöpft und sichtlich erleichtert, haben meine Mum und ich uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht, das Boutique Hotel La Rinascente. Nachdem wir herzlich begrüsst wurden - von der Hotelchefin persönlich! - wurde uns das Zimmer gezeigt und wir konnten in Ruhe auspacken.    

 

Das Zimmer gefiel uns auf Anhieb. Es war zwar klein, aber für einen viertägigen Aufenthalt gross genug und ausserdem wunderbar modern und sehr liebevoll eingerichtet. Am Besten gefiel mir das Bad, die Wände waren in meiner absoluten Lieblingsfarbe flieder gestrichen und es hatte eine Regendusche - wie Du siehst, braucht es nicht viel, um mich zu begeistern ;)

 

 

Da wir den ganzen Tag unterwegs waren und dementsprechend müde waren, machten wir uns auf den Weg, um Abend zu essen. Wir sind am Lago Maggiore entlang gelaufen und haben uns für das Restaurant il Chiodo entschieden - und ich kann euch nur empfehlen, dieses Restaurant bei eurem (nächsten) Besuch in Locarno aufzusuchen, denn das Essen war köstlich (und ich bin seeehr heikel!). Meine Mum und ich können wir euch das Lachsfilet mit Zucchetti und den grünen Salat mit Crevetten, Erdebeeren und Melonen empfehlen.

An diesem Abend haben wir ansonsten nichts mehr gemacht, nach dem Essen sind wir ins Hotel zurück und todmüde ins Bett gefallen.

 

Day two: Shopping & Tanning - what Girl's love to do!

Für den zweiten Tag haben wir wie geplant den Markt von Locarno erkundet und anschliessend sind wir durch die Shops entlang der Fussgängerzone geschlendert. Der Markt war nett - ja das klingt jetzt nicht so begeistert, aber fairerweise muss ich sagen, dass ich an riesige Taschen-, Kleider-, Schmuck und Dekomärkte in Spanien gewöhnt bin. Trotzdem habe ich den Markt schön gefunden und meine Mum und ich haben uns je eine neue Tasche gegönnt. Danach sind wir durch die Shops geschlendert und ich habe zwei tolle Schnäppchen bei den beiden Unterwäschelabels Intimissimi und Tezenis gemacht.

Nach unserem Shoppingtrip waren wir ein wenig erschöpft und haben uns im Café America einen Kaffe und eine Cola gegönnt, wo ich nach altmodischer Art Postkarten schrieb. ;) Danach haben wir uns ins Hotelzimmer zurückgezogen, um uns für einen Besuch in der Badi von Locarno (Lido Locarno) bereit zu machen.

 

 

Nachdem wir geschockt von den Badi-Eintrittspreisen festgestellt haben, dass wir nebenan im Park ebenso gemütlich den Nachmittag hätten verbringen können, ärgerten wir uns ein wenig. Aber jenu - wie wir Schweizer so sagen - wir haben dafür ein buntes, neues Strandtuch gekauft, was wir sowieso schon lange vorhatte. 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen und schon war der Schock über den Eintrittspreis vergessen.

Nach einer Weile sonnenbaden und (vergeblich) nach hübschen Italo-Boys Ausschau halten, machten wir uns auf den Weg ins Hotel um zu duschen und uns auf die Suche nach einem schmucken Restaurant für das Abendessen zu machen. Wir haben uns schlussendlich für das Restaurant La Laterna entschieden. Das Essen war ausgezeichnet, wir hatten Gemüse Lasagne und Pasta mit - rate mal - Gemüse. Leider waren wir vom Personal weniger begeistert als vom Essen, weshalb unser Besuch in La Laterna wohl ein einmaliger Abstecher bleibt - versteh mich nicht falsch, jeder kann mal einen schlechten Tag haben, aber Gäste so dermassen unmotiviert zu betreuen.. hmm ich weiss nicht.

Jedenfalls gut gestärkt vom leckeren Essen sind wir dann am See entlang zurück ins Hotel geschlendert und sind zum wieder todmüde ins Bett gefallen.

 

Day three: A lot of stairs, motorbikes and finally Gelato !!

An unserem dritten (und leider letzten vollen Tag) in Locarno machten wir einen Ausflug nach Cardada. Zuvor haben wir uns die Köpfe darüber zerbrochen, was wir an unserem letzten Tag machen sollten - es gibt schlicht und einfach zu viele spannende Sachen, welche man unternehmen könnte und wir hatten einfach zu wenige Tage zur Verfügung gehabt :(

 

Jedenfalls haben wir uns zwischen Falkerei Locarno, einer Bootfahrt zu den Brissago Inseln oder einem Ausflug nach Ascona dann für einen Ausflug zur Aussichtsplattform Cardada entschieden. Ich war erst sehr skeptisch, dass mir dieser Ausflug gefallen würde, da ich unter Höhenangst leide - aber zum Glück war ich falsch, der Ausflug war einfach super!

Wir sind mit der Zahnradbahn von Locarno nach Orselina gefahren und haben von dort aus die Seilbahn nach Cardada genommen. Dort war es noch neblig und kalt - ich trug Shorts und empfehle euch, nicht denselben Fehler zu begehen!! Wir besichtigten als erstes die Aussichtsplattform, wo ich trotz meiner Höhenangst keine Sekunde lang ängstlich war, denn das "Gerüst" ist sehr stabil, was mir eine gewisse Sicherheit vermittelte. Nachdem wir die Aussicht ausführlich betrachtet haben, sind wir ins Albero Ristorante Cardada um einen heissen Tee und Kaffee zu geniessen. Anschliessend haben wir noch ein wenig die Umgebung erkundet und sind dann wieder  mit der Seilbahn ins Tal gefahren - oder geschwebt (ha-ha).

       

 

Wieder mit festem Boden unter den Füssen, entschlossen wir uns von der Station Orselina aus dem Weg nach Locarno zu folgen. Der Weg führte an der Wallfahrtskirche Madonna del Sasso vorbei, welche wirklich sehr imposant ist. Wir haben noch Kerzen angezündet und uns dann weiter die unzähligen Treppenstufen in Richtung Tal beziehungsweise Locarno hinuntergekämpft, wo wir dann ein wenig erschöpft und mit zittrigen Knien nach einer guten halben Stunde ankamen.

 

Bevor wir uns dann wieder auf den Weg zur Lido Locarno machten, frischten wir uns im Zimmer auf. Jedoch genossen wir an diesem Tag den sonnigen Nachmittag nicht in der Badi von Locarno sondern im Parco della Pace, wo wir über ein Leben im Tessin träumten.

Entspannt und ein wenig gebräunt machten wir uns anschliessend auf den Weg ins Hotel, um uns für den Abend fertig zu machen, denn zur Zeit als wir in Locarno weilten, starteten die Rombo Days - eine Veranstaltung für Harley Davidson Fans. Nachdem wir uns also aufgehübscht und in abendtaugliche Outftis geschlüpft sind, machten wir uns auf den Weg zum Fest um eine Pole-Dance Vorführung anzusehen. Beeindruckt von dieser Show, war (und bin) ich davon überzeugt, mir endlich eine Probelektion zu buchen und wir machten uns hungrig auf den Weg zum See, wo wir ein letztes Abendessen (wieder) im Restaurant il Chiodo genossen - nicht einfallsreich ja, aber das Essen ist eben so köstlich dort! ;)

 

   
Mit fast vollen Bäuchen haben wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Festival auf der Piazza Grande gemacht. Unterwegs haben wir uns dann noch ein Gelato gegönnt - als krönender Abschluss unserer tollen Ferien. Mit unseren Stracciatella und Mango-Kugeln haben wir noch das Konzert der Band Hair Dryer genossen, was wirklich klasse war! Die Stimme des Sängers David Niederberger ist einfach einzigartig und die Show grossartig gestaltet. Nach dem Konzert sind wir ins Hotel und traurig eingeschlafen, denn schliesslich war der nächste Tag unser Abreisetag und wir sind frühzeitig aufgestanden, haben gefrühstückt und uns in den Zug nach Hause gesetzt.

 

Unsere Zeit in Locarno war viiiiiel zu kurz!

Trotzdem hoffe ich, dass Dir die Eindrücke gefallen haben und lasst mich wissen, ob Du auch schon in Locarno warst! Bis bald & auf wiederlesen

 


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Ein Tag in Überlingen

 

Liebe Blogleserin, lieber Blogleser

Heute möchte ich zusammen mit Dir meinen Ausflug nach Überlingen Revue passieren lassen und Dir zeigen, was man an diesem schönen Ort alles an einem einzigen Tag machen kann. Überlingen ist Medien zufolge das Nizza am Bodensee - sei also gespannt, von welchen schöne Fleckchen ich Dir berichten kann!

 

Dies war ein lang geplanter Trip mit meiner Familie und nachdem unser Vorhaben einige mal sprichwörtlich ins Wasser gefallen ist, haben wir nun endlich die Chance gehabt, einen wunderschönen, sonnigen Tag in Überlingen zu verbringen.

 

Überlingen liegt - wie könnte es auch anders sein - am Überlingersee, einem Ausläufer des Bodensees.

Es gibt diverse Möglichkeiten anzureisen. Wir haben uns dazu entschieden, die Fähre von Konstanz nach Meersburg zu nehmen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, wie bezaubernd ich Meersburg fand; Was für eine hübsche Stadt mit wunderschönen Häusern!! - Ich glaube, dass mein nächster Ausflugwunsch  damit festgelegt ist  ;)

 

Aussicht von Überlingen
Aussicht von Überlingen

Nach der rund 10 minütigen Fahrt mit der Fähre, welche mir erst grosse Angst bereitete, aber im Nachhinein gar nicht so schlimm war, sind wir circa 20 Minuten am See entlang nach Überlingen gefahren.

 

Wir haben zentral parkiert und sind als erstes zum Bauernmarkt vor der Kirche  geschlendert, wo Früchte, Gemüse, Käse, Fleisch und diverse regionale Spezialitäten angeboten wurden. Da wir aber weniger wegen dem Essen gekommen sind, sondern vielmehr der Kleidershops wegen ;) sind wir diesen Markt relativ bald hinter uns gelassen und uns auf den Weg zum See in Richtung des Dorfzentrums gemacht.

Unterwegs haben wir die schönen Häusern und die kleinen Boutiquen bewundern können. Nachdem wir am Mantelhafen vorbeigeschlendert sind und uns so langsam die Lust auf Kaffee übekam, machten wir uns auf die Suche nach einem hübschen Café.

Blumen im Kurgarten Überlingen
Blumen im Kurgarten

 

 

Angekommen in der Pizzaria Paganini, welche direkt an der Seepromenade gelegen ist, entschieden wir spontan, ein Mittagessen einzunehmen. Gestärkt nach Salat, Gnocci und Bruschetta und italienischem Kaffe machten wir uns auf den Weg, die Innenstadt ein wenig zu erkunden. Dort fand ich dann ein wunderschönes Kleid, über welches ich mich riiiiesig freute, da  ich  es zuvor in einem Online-Shop bestellen wollte, wo es aber ausverkauft war.

 

Der Weg zurück an den See führte uns durch den Kurgarten, wo wir wunderschöne Blumen bewunderten und eine herrliche Aussicht auf den See geniessen konnten.

Auf dem Rückweg beobachteten wir die Volleyballspieler, welche auf dem Landungsplatz einen Wettkampf austrugen - tatsächlich eine Atmosphäre wie an der Cote d' Azur - laute Musik, Bars wo coole Drinks angeboten wurden und südliches Sommerfeeling.

Gasse mit hübschen Häusern in Überlingen
Gasse mit hübschen Häusern

 

 

Nun waren wir jedoch bereits relativ müde von den vielen Eindrücken und haben uns deswegen auf den Weg zum Auto zurück gemacht. Unterwegs haben wir immer wieder kleine Eiscafés gesehen und deswegen konnten wir es nicht lassen, im Café Cristallo einen Halt zu machen und bei Apérol Spritz, Mocca und Schokoladenglacé die Leute zu beobachten.

 

Alles in Allem würde ich auch im Nachhinein nicht behaupten, dass Überlingen DAS Nizza am Bodensee ist, da - jedenfalls mich - diverse Städchen / Dörfer am Bodensee entlang an die Cote d' Azur beziehungsweise Nizza erinnern. Aber es sicher ähnlich und wir sagten auch während der Fahrt, dass selbst so ein kleiner Ausflug sich ein wenig wie Ferien (in Nizza ;) ) anfühlt.

 

Ich kann jedem Ausflugs-Lustigen einen Trip  nach Überlingen nur ans Herz legen, eine Stadt mit ganz viel Charme und hübschen Fleckchen zum Entdecken.

Eindrücke..

 

 

Ich hoffe, Dir hat mein Bericht über unseren tollen Ausflug nach Überlingen gefallen und

würde mich freuen, von Deinem Lieblingsplatz am (Boden) -See zu hören.

 

>> hier << findest Du die offizielle Webseite von Überlingen.

PS: alle kursiv gedruckten Orte findest Du auf dem Stadtplan in der Bildergalerie.

 

Auf wiederlesen!


25 Kommentare

Alltags-Engel

 

Vor kurzem war ich mit einem guten Freund in einer Bar. Wir kennen uns schon ungefähr 6 Jahre und er ist für mich etwas ganz Besonderes. Er ist ein Hippie/Künstler-Typ, der alles auf die leichte Schulter nimmt und immer einen lässigen Spruch auf den Lippen hat. Mit seinem Humor und seiner guten Laune hat er mich schon oft aufgeheitert, so auch dieses Mal.

 

Aber um all das geht es hier gar nicht, sondern um die Geschichte, die er mir erzählte und die mich so berührte.

 

There are some people in life that make you laugh a little louder,

smile a bit bigger and live just a little bit better.

- unknown

 

 Zur Zeit als dies geschah, arbeitete er im Zivilschutz in einem Heim für behinderte Personen. Dort war es seine Aufgabe, mit diesen zu basteln, sie zu unterhalten und diverse Aufgaben zu erledigen, so auch die Folgende;

 

Eines Morgens musste er Holzpellets schaufeln.

Verträumt - wie ich ihn kenne - schaufelte er mit einer Mistgabel die Holzpellets, bis ihm ein Missgeschick passierte; er spiesste einen Igel auf!

Besorgt bat er diverse Mitarbeiter um Hilfe und Rat, doch niemand konnte ihm helfen oder sagen, ob der kleine Igel auf der Mistgabel schwer verletzt oder gar tot ist.

Ein herzensguter und fürsorglicher Mensch wie er ist, packte er den Igel ins Auto und fuhr  ihn zum Tierarzt. Die Tierärztin nahm ihm den Igel ab und versicherte ihm, anzurufen, sobald sie mehr über den Zustand des Igels wisse. Jedoch erhielt mein Freund bis zum Abend keinen Anruf, weshalb er nach Feierabend sofort zum Tierarzt fuhr und sich vor Ort über den kleinen Igel erkundigte.Diesem ging es gut, er hatte nachweislich keine inneren Verletzungen und durfte am nächsten Morgen wieder in die Freiheit entlassen werden.

 

Und nun was mich so sehr berührte: Mein Freund baute dem Igel neben dem Holzpelletshaufen ein kleines Häuschen und versah dies mit einem gut sichtbaren Schild, sodass der kleine Igel nie wieder aufgespiesst werden würde.
Und befestigte daran sogar eine Klingel: "Hier wohnt Mr Migel, bitte läuten!"

Doch wie friedlich Mr Migel wohnt bezweifle ich, die Bewohner des Heim haben eine riesige Freude daran und lieben es, den kleinen Igel zu besuchen - und klingeln natürlich öfters ;)

 

Die Geschichte ist so süss und es hat mich so sehr berührt, wie er sich liebevoll um den Igel gekümmert hat - vor allem wenn ich daran denke, dass viele Menschen diesen wahrscheinlich einfach liegen gelassen hätten.

Ich wollte diese Geschichte einfach mit meinen Bloglesern und der Welt teilen, da Personen wie mein Freund einfach Alltags-Engel sind und es hoffentlich noch viele von ihnen gibt!

 

Kennst Du auch einen Alltag-Engel?

Es würde mich freuen, die Geschichte deines Alltag-Engels zu erfahren!

 

Mein Alltagsengel und ich
Mein Alltagsengel und ich

 

"Weil Engel nicht überall sein können, gibt es Menschen wie Dich"

 



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Hallo und herzlich willkommen!

Ich bin Janine und die Schreibwütige, die hinter Viva Rubia steckt.

 

Viva Rubia ist kein Blog, den ich einer bestimmten Kategorie zuordnen möchte, es ist meine kleine Ecke im grossen World Wide Web, wo ich über alles Mögliche aus meinem Leben als  20 jährigen Studentin schreib, wie beispielsweise über meine Lieblingsdinge und Leidenschaften; ich liebe Kaffee, Katzen und Sonnenschein, sammle Tee, Kerzen, Handtaschen und Notizbücher - und mein Herz schlägt für Worte. Meine grösste Passion ist das Schreiben und das Lesen.

 

Schon früh gab es für mich nichts Schöneres, als der Duft eines druckfrischen Buchs, das Streichen über die unzähligen Seite und das Eintauchen in eine fesselnde Geschichte. Vorüber einige nur die Stirn runzeln können, verfalle ich in Schwärmerei. Den Traum vom eigenen Buch konnte ich allerdings noch nicht verwirklichen ;) Aber mit dem Book-Café gibt es hier auf Viva Rubia den idealen Raum, um diese Liebelei mit Dir, liebe Leserin, lieber Leser, zu teilen.

 

Soviel zu Viva Rubia & mir. Jetzt freue ich mich auf Dein Feedback (und darauf, Deinen Blog kennen zu lernen)!

 


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Und ganz gemäss dem Sprichwort: Der Kunde ist König - lass mich wissen, welche Idee Du mit mir zusammen umsetzen willst.

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